Motorraum-Check:
· Motorraum anschauen: Motor vor
allem an der Unterseite trocken und sauber?
· Motorraum verölt/schmutzig oder piekfein hergerichtet:
Minuspunkte.
· Öffnen des Öleinfülldeckel. Treten Gase
aus, können die Kolbenringe verschlissen sein.
· Schläuche und Kühler auf Dichtigkeit kontrollieren.
Kalkspuren weisen auf undichte Stellen hin.
· Kühlwasser sprudelt bei laufendem Motor (Zylinderkopfdichtung
defekt)
· Batterie prüfen: Alle Stromverbraucher gleichzeitig
einschalten, sie muss es verkraften.
· Ölstand kontrollieren. Glitzernde Metallteile
am Peilstab weisen auf verschlissene Kurbelwellenlager hin.
· Kühlflüssigkeit prüfen. Sie darf nicht
ölig oder rostig sein.
· Das Batteriegehäuse darf keine Risse oder Beschädigungen
haben, die Pole sollten gut eingefettet sein.
Bremsentest:
· In ruhiger Straße bei
Tempo 30 bis 40 Lenkrad loslassen, stark abbremsen Das Auto
muss in der Spur bleiben.
· Bei Bremsentest dürfen keine metallischen Geräusche
zu hören sein - sonst teure Reparaturen.
· Handbremsentest: Bei Schrittgeschwindigkeit Handbremse
anziehen, Hinterräder müssen sofort blockieren.
· Bremsscheiben auf Riefen prüfen.
· Bremsbeläge mindestens fünf Millimeter dick?
Motor anlassen:
· Springt er sofort an und läuft
im Leerlauf gleichmäßig?
· Springt der Motor auch im kalten Zustand sofort an?
· Blick auf die Temperaturanzeige. Hat das Kühlwasser
schon Betriebstemperatur wurde das Auto vorher bereits warmgefahren.
· Harte Klopfgeräusche zu hören? (Vorsicht
Motorschaden)
· Radio und Gebläse ausschalten. Dann entgehen Ihnen
keine Klappergeräusche.
· Ist der Auspuff dicht? Mit einem Lappen oder der Schuhsohle
zuhalten. Der Motor muss nach einigen Sekunden absterben.
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Der Getriebe-Check:
· Kupplungstest 1: Im Stand und
bei laufendem Motor Gänge einlegen. Das muss leicht und ohne
Kratzgeräusche gehen. Sonst trennt die Kupplung
nicht richtig.
· Kupplungstest 2: Handbremse anziehen, zweiten Gang einlegen
und versuchen, mit angezogener Bremse loszufahren. Läuft
der Motor weiter, rutscht die Kupplung - sie ist verschlissen.
· Kupplungstest 3: Ersten Gang einlegen, Kupplungspedal
ohne Gasgeben langsam kommen lassen. Der Wagen muss sich nach
zwei Dritteln des Pedalwegs in Bewegung setzen.
· Lassen sich die Gänge leicht und ohne Hakeln einlegen?
Besonders gut merkt man Kratzer beim Zurückschalten in den
zweiten Gang.
· Während der Fahrt bei eingelegtem Gang das Gas wegnehmen
- heult das Getriebe im Schiebebetrieb (Gangräder abgenutzt).
· Kupplungsspiel (Pedal) prüfen (maximal drei Zentimeter
Spiel).
· Kratzt es beim schnellen Durchschalten (Synchronringe)?
· Das Spiel der Antriebswellen prüfen: Versuchen Sie,
die Wellen mit der Hand hin- und herzudrehen. Das Spiel darf dabei
nur gering sein.
· Differential-Hörprobe: Am Heulen ist ein verschlissenes
Differenzial zu erkennen.
· Auf undichte Stellen oder Schäden am Gestänge
prüfen.
Der Fahrwerks-Check:
· Gummimanschetten der Antriebswellen
prüfen - sind sie dicht? Wenn nicht können Schmutz und
Feuchtigkeit eindringen. Dann drohen über kurz
oder lang teure Reparaturen.
· Kardanwellen-Test: In einem unteren Gang abrupt Gas weg
und sofort wieder beschleunigen; wenn es knackt - Kreuzgelenke
zu viel Spiel.
· Fahrwerk prüfen: Holperstrecke fahren; poltert Fahrwerk
besonders, ist die Radführung ausgeschlagen oder die Stoßdämpferbefestigung
locker.
· Gleichmäßige Profilauswaschungen an den Reifen
zu sehen? Dann sind die Stoßdämpfer defekt.
· Schwimmt das Auto, sind Stoßdämpfer verschlissen.
· Stoßdämpfer auf Ölspuren und Feuchtigkeit
prüfen.
· Vibriert Lenkrad auf ebener Straße, oder flattert
es gar? Ursache: defekte Felgen oder Räderunwucht.
· Räder auf Spiel prüfen: Mit den Händen
kräftig daran ruckeln. Zuviel Spiel: Die Radlager sind ausgeschlagen.
· Lenkrad-Spiel prüfen. Bei gerade stehenden Rädern
darf es sich höchstens zwei Fingerbreit bewegen lassen. Wackelt
es stärker, ist das Lenkgetriebe verschlissen.
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